Im Rahmen einer Medienkonferenz hat heute die Wiener Zuwanderungskonferenz, vertreten durch den Vorsitzenden Dr. Thomas Oliva, ihre Ergebnisse präsentiert.
Integrationsstadträtin Sandra
Frauenberger, Siegi Lindenmayr, Klubobmann der SPÖ Wien, Dr. Matthias
Tschirf, Klubobmann der Wiener ÖVP sowie Maga Maria Vassilakou,
Klubobfrau der Grünen Wien, nahmen zu Resultaten und den Perspektiven
der weiteren Bearbeitung Stellung.
Die Wiener Zuwanderungskommission beriet von Juni bis Dezember
2009 wesentliche Herausforderungen und zentrale Aktionsfelder, die
sich für Wien aus künftigen Entwicklungen im Bereich Migration
ergeben. Ihr Empfehlungsbericht steht Politik und Öffentlichkeit nun
zur Verfügung.
Stadträtin Frauenberger: "Der Bericht der Kommission ist ein
hervorragendes Navigationsinstrument für die Herausforderungen der
Zukunft. Es geht vor allem darum, Wien als Standort im Wettbewerb um
die "besten Köpfe und Hände" in Position zu bringen. Wien wird als
weiteren Schritt die Kommission beauftragen, ein transparentes,
nachvollziehbares und von klaren Kriterien geleitetes
Zuwanderungsmodell zu entwickeln."
SPÖ-Klubobmann Lindenmayr: "Der Bericht der Kommission ist ein
fundierter Leitfaden für das künftige Zusammenleben in Wien.
Besonders wichtig ist die breite Basis, auf der die Kommission
gearbeitet hat."
ÖVP-Klubobmann Tschirf: "Wir müssen weg von der Zufallsmigration
der letzten 20 Jahre, hin zu einer klar geregelten
Qualifikationsmigration. Maßstäbe dafür könnten dabei die Bewertung
von Bildung und Ausbildung der Migranten, Sprachkenntnisse, der Bezug
zum Zielland sowie ökonomische und demographische Kennzahlen sein."
Grünen-Klubobfrau Vassilakou: "Die Zuwanderungskommission ist ein
wesentlicher Beitrag zur Versachlichung der Debatte rund um die
Schlüsselthemen Migration und Integration in Wien. Nun ist die
Politik am Zug!"
Kommissionsvorsitzender Oliva: "Die Kommission hat die Pflöcke
einschlagen, die eine sachgerechte, ruhige, Chancen,
Herausforderungen und Probleme berücksichtigende Diskussion
ermöglichen. Die neue, europaweite Mobilität innerhalb der EU-27 ab
2012 bzw. 2014 ist an keinerlei Voraussetzungen wie Arbeitsplatz oder
Sprachkenntnisse gebunden."
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